Die Pacht (Hak Sewa)

Durch den Abschluss eines Pachtvertrages erhält der ausländische Käufer für die vereinbarte Periode, in der Regel 20 – 30 Jahre mit Option auf Verlängerung, die Rechte an dem Grundstück. Nach Ablauf des Pachtvertrages geht das Land inklusive alle erstellten Bauten wieder an den indonesischen Landbesitzer zurück. Im Unterschied zum Benutzungsrecht (Hak Pakai) wird beim Pachtvertrag kein eigenes Zertifikat auf den Landkäufer erstellt, dieses verbleibt im Namen des indonesischen Landbesitzers. Der Pachtvertrag ist nur gültig, wenn er auf einem indonesischen Notariat in indonesischer Sprache abgeschlossen und unterzeichnet wird.

 

Die Methode des Pachtverhältnisses ist populär bei gewerblichen Immobilienprojekten, bei welchen die Investitionssumme innerhalb der vereinbarten Pachtperiode wieder eingeholt werden kann. Für Privatpersonen, welche längerfristig investieren möchten, ist diese Methode weniger geeignet.