Bali - Die Insel der Götter und der lachenden Kinder

 

Bali, eine der rund 17‘500 Inseln des Indonesischen Archipels, zählt zu den berühmtesten Ferieninseln der Welt und zieht Menschen aus allen Ecken der Welt an, die dem Charme und der Vielfältigkeit der Kultur und Landschaft erlegen sind.

 

Mit knapp 5‘561 km2 gerade einmal ca. 1/8 so gross wie die Schweiz oder doppelt so gross wie das Saarland, hat dieses Pünktchen auf der Weltkarte mit einer Einwohnerzahl von über 3.5 Mio. ein grandioses Repertoire verschiedener kultureller und landschaftlicher Höhepunkte zu bieten.

 

Besucher faszinieren die prächtigen religiösen Rituale, die heiteren Tempelfeste, die exotischen Maskenspiele, anmutige Legong-Darbietungen, die quirligen Märkte, die Düfte balinesischer Köstlichkeiten, das Lachen der vielen Kinder, die Gastfreundschaft der balinesischen Einwohner. In 24 Stunden kann man allen Erscheinungsformen der Natur begegnen: Üppige grüne Reisterrassen – man sagt, sie seien die Himmelstreppen der balinesischen Götter – wechseln sich ab mit dramatischen Vulkankegeln, dichten tropischen Urwäldern und traumhaften Stränden, denen vielfach bunte Korallengärten vorgelagert sind.

 

Bali ist eine Insel, in der viele Gegensätze zusammenkommen. Das Kommerzielle und Traditionelle, Eile und Gemütlichkeit, Ordnung und Chaos, Westliches und Östliches, man könnte die Liste noch lange fortführen. Doch genau dies macht der Charme der Insel aus, die Vielfältigkeit mit all ihren guten und schlechten Seiten macht sie so liebens- und lebenswert.

 

Die Hauptstadt Balis ist Denpasar mit ca. 400‘000 Einwohnern. Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor auf Bali ist der Tourismus.

 

Rund 92.3 % der Bevölkerung Balis sind Hindus, 5.7 % Moslems, 1.4% Christen und 0.6 % Buddhisten.

 

Bali ist insofern eine Besonderheit, als sie die einzige Weltgegend ausserhalb Indiens und Nepals mit bodenständiger hinduistischer Bevölkerung und gleichzeitig die einzige hinduistische Insel Indonesiens darstellt. Religion ist Leben und Leben ist Religion auf Bali. Religiöse Riten und Feste begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod und über den Tod hinaus. Sie sind Grundlage des Zusammenhalts von Familie und Dorfgemeinschaft. Religiöse Riten werden wirksam bei der Gründung eines Dorfes, sie ordnen das Familienleben und sind die ethischen Leitlinien des ganzen Volkes.